Ohne Worte
21. January 2026Nicht mehr
gerne hingegangen
Zum einen Ohr rein
& zum anderen Ohr raus
Beim Zähne Zusammenbeißen
unterdrückte ich nur merklich
mein breites Grinsen
da ich es besser wusste.
Nicht mehr
gerne hingegangen
Zum einen Ohr rein
& zum anderen Ohr raus
Beim Zähne Zusammenbeißen
unterdrückte ich nur merklich
mein breites Grinsen
da ich es besser wusste.
aus der hüfte
schieße ich
dir düfte
kannst du
sie sehen
meine morsezeichen?
Wie ein
Käfer
sitzt Du
zwischen
den anderen.
Wer starrt
Dich an?
Wer scharrt
mit den Beinen?
Nie verloren
geben
wollten
sie dich
ursprünglich.
Dann
wurde es
verlogener.
Unter
ihrer Schuhsohle
gibt es
trotzdem
kein Leben.
Und das Vage
nimmt Farbe
an.
Konturen
brechen sich
Bahn.
Untermalt
mit unseren
Erfahrungen
die eher
ungeschminkten
Bekundungen.
Das Scheppern
des Handwerks
lag mir
zu laut
in den Ohren
Eine Muschel
darauf
hielt ich
abwehrend
der Anderen
Getuschel.
Eine Familie
aus Komödiant
innen & außen
überspielten
sie woran es
mangelte.
Die Fassade
des Hauses
konnte
solange
übertüncht
werden
solange
der Donner
noch schallend
lachte.
Wer nahm
das Gebiß
beim Fletschen
der Zähne
schließlich
raus?
Es schien
zu wackeln
wie das unsichere
Ego aller anderen
dort versammelten.
Wer nahm
da (nicht)
reissaus.
Neid
auf
Night
Life
is
Life
Ei
ei
Eid
Ei
ei
Sir
Soeur
Stör
Nett
schwör
Betör.
trag isch
tragisch
an der
Tragetasche
der Schicksalsschläge?
Die Worte
ploppen
auf die Tastatur
als hättest Du
sie darum gebeten
jetzt musst Du
sie auch noch
begrüßen
nichts lieber
als das.
“Ich bin eine
wissende Frau”
teilt die
durchtrainierte
Politologin
an den Schließfächern
im Fitnesscenter
stolz mit.
Ihre Selbstbeschreibung
soll der
einer Kindergärtnerin
überlegen klingen.
In einem zweiten
Satz erwähnt
sie diese abwertend.
Wissen tut weh,
dachte ich
immer.
Ich weiß
dass ich
nichts weiß.
Sokrates
notierte
schon damals
gute Sprüche.
Es gibt
manche Menschen
die wollen
tatsächlich
um ihrer
selbst willen
geliebt werden
wäre noch
hinzuzufügen.